Italien Goldmünzen kaufen – Von den Savoyen bis zur Lira d'oro
Italienische Goldmünzen verbinden die jahrhundertealte Tradition norditalienischer Finanzstädte – Venedig, Florenz, Genua – mit der modernen Geschichte des vereinten Königreichs Italien. Die bei CelticGold verfügbaren Münzen aus der Savoy-Ära (1861–1946) sind Zeugnisse der Risorgimento-Ära und der Lateinischen Münzunion.
Geschichte – Vom Fiorino zur Lira
Florenz prägte 1252 den Fiorino d'oro – den ersten großen Goldgulden des modernen Europa, der für über zwei Jahrhunderte die Leitwährung des internationalen Handels war. Venedig antwortete 1284 mit dem Dukaten – einem Goldstandard, der noch langlebiger war und bis ins 18. Jahrhundert in ganz Europa und Asien zirkulierte. Diese norditalienischen Städte schufen die Grundlagen des modernen Bankwesens und des internationalen Goldhandels.
Nach der Einigung Italiens 1861 unter König Vittorio Emanuele II. entstand eine nationale Währung: die Lira (nach dem Pfund/Livre). 1865 trat das neue Königreich der Lateinischen Münzunion (LMU) bei. Die 20-Lira-Goldmünze (Feingewicht 5,807 g, Feingehalt 900/1.000) – baugleich mit dem französischen Napoléon d'or – wurde zum Standard der italienischen Goldmünzprägung bis 1914.
Was verbindet die italienische 20-Lire mit dem französischen Napoléon d'or?
Beide sind Produkte der Lateinischen Münzunion (1865) – identisches Gewicht (6,451 g brutto), identischer Feingehalt (900/1.000) und identischer Durchmesser. Sie waren im Zahlungsverkehr der Mitgliedsstaaten gegeneinander auswechselbar.
Sind die Münzen aus der Savoy-Ära selten?
Erhaltene Stücke in guter Qualität sind selten; die Jahrgänge mit niedrigen Auflagen erzielen deutliche Sammlerzuschläge. Als Anlagegold sind alle Exemplare mehrwertsteuerfrei.