Ungarn Goldmünzen kaufen – Korona, Franz Joseph und das Habsburger Erbe
Ungarische Goldmünzen sind ein bedeutendes Kapitel der Münzgeschichte der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Mit dem Ausgleich von 1867, der das Kaiserreich Österreich in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn umwandelte, erhielt Ungarn eine weitgehende Autonomie – und mit ihr das Recht auf eigene Münzprägung. Die bei CelticGold verfügbaren Goldmünzen stammen aus der Endphase dieser historischen Union.
Geschichte – Vom Forint der Arpadenkönige zur Korona Franz Josephs
Das ungarische Münzwesen reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Árpáden-Könige prägten im 13. Jahrhundert erste goldene Dukaten nach venezianischem Vorbild. Ungarn war mit seiner Goldproduktion aus den Karpaten ein wichtiges Zentrum der mittelalterlichen Edelmetallwirtschaft – die Goldminen von Schemnitz (heute Banská Štiavnica, Slowakei) und Kremnitz (Kremnica) gehörten zu den bedeutendsten Europas.
Nach 1867 erhielt Ungarn mit der Personalunion unter Kaiser Franz Joseph I. das Recht zur eigenständigen Münzprägung. Die ungarische Korona (abgeleitet vom lateinischen Corona = Krone) wurde 1892 eingeführt, als Österreich-Ungarn die Goldwährung annahm. Goldmünzen zu 10 Korona (Feingewicht 3,048 g) und 20 Korona (6,096 g) wurden in der Münzstätte Kremnitz (heute Kremnica, Slowakei) geprägt – mit dem Bildnis Kaiser Franz Josephs I. auf der Vorderseite und dem ungarischen Wappen auf der Rückseite.
Diese Münzen sind heute wichtige Sammlerstücke der Habsburger Numismatik – gesuchte Zeugnisse einer untergegangenen Weltordnung.
Was ist der Unterschied zwischen ungarischen und österreichischen Korona-Münzen?
Identischer Goldgehalt und Feinheit – der Unterschied liegt im Motiv: Österreichische Korona-Münzen zeigen das österreichische Wappen, ungarische das ungarische. Beide wurden für denselben Kaiser Franz Joseph I. geprägt.
Sind ungarische Goldmünzen mehrwertsteuerfrei?
Ja – 900/1.000 Feingehalt erfüllt die Anforderungen nach § 25c UStG. Verwandte Prägungen: Österreich.