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Frankreich Goldmünzen kaufen – Der Napoléon d'or und die Lateinische Münzunion
Frankreich ist die Geburtsstätte einer der begehrtesten historischen Goldmünzen der Welt: des Napoléon d'or – der 20-Franc-Goldmünze, die unter Napoleon I. eingeführt wurde und in verschiedenen Varianten bis 1914 geprägt wurde. Mit 18 verfügbaren Goldmünzen bei CelticGold repräsentiert Frankreich ein breites Spektrum europäischer Münzgeschichte – von der Revolutionszeit bis zur Dritten Republik.
Geschichte – Vom Revolutionsfranken zum Napoléon d'or
Die Geschichte der französischen Goldmünzen beginnt mit der Französischen Revolution und der Einführung des metrischen Systems 1795. Das neue Währungssystem – der dezimale Franc – ersetzte das komplizierte Livre-Tournois-System und wurde zur Grundlage einer modernen, rationalen Geldordnung.
Napoleon Bonaparte schuf 1803 den Napoléon d'or – eine 20-Franc-Goldmünze (Feingewicht 5,807 g, Feingehalt 900/1.000), die nach einheitlichen Standards produziert wurde und Napoleons Porträt auf der Vorderseite trug. Der Napoléon war nicht nur eine Münze, sondern ein politisches Statement: Stärke, Ordnung und die Überlegenheit der neuen französischen Republik gegenüber dem monarchischen Europa.
Nach Napoleons Abdankung wurden seine Porträts durch jene der Bourbonen-Könige Ludwig XVIII., Karl X. und später Louis-Philippe I. ersetzt. Unter Napoleon III. (1852–1870) erlebte der 20-Franc-Napoléon eine Renaissance. 1865 gründete Frankreich gemeinsam mit Belgien, der Schweiz und Italien die Lateinische Münzunion (LMU) – die erste europäische Währungsunion, die Gewicht, Feingehalt und Durchmesser der Goldmünzen ihrer Mitgliedsstaaten harmonisierte. Der französische 20-Franc-Napoléon wurde de facto zur gemeinsamen Währung Südeuropas.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 endete die Ära der Napoléon-d'or-Prägung für den Umlauf. Heute gehören gut erhaltene Napoléon-Goldmünzen zu den meistgehandelten historischen Anlagemünzen Europas.
Der Coq de France – Frankreichs modernes Symbol
Neben den historischen Napoléon-Münzen prägte Frankreich im späten 19. Jahrhundert auch den Coq de France (Hahn-Münze) – eine Allegorie auf das nationale Symbol des Gallischen Hahns. Der Marianne-Typ und der Hahn-Typ der 20-Franc-Münzen der Dritten Republik (1871–1914) sind heute besonders bei Sammlern beliebt, die europäische Nationalismus-Symbolik sammeln.
Was ist ein Napoléon d'or genau?
Ein Napoléon d'or bezeichnet in der Numismatik allgemein alle 20-Franc-Goldmünzen Frankreichs von 1803 bis 1914, unabhängig vom jeweiligen Herrscher. Feingewicht: 5,807 g Gold (900/1.000).
Welcher Jahrgang ist am wertvollsten?
Die seltensten Jahrgänge der frühen Napoleon I.-Prägungen und bestimmte Ausgaben der Revolutionszeit erzielen erhebliche Sammlerzuschläge. Gut erhaltene Stücke der Dritten Republik sind verbreitet und günstiger.
Sind Napoléon-Goldmünzen mehrwertsteuerfrei?
Ja – als Anlagegold (Feingehalt 900/1.000) nach § 25c UStG vollständig mehrwertsteuerfrei. Mehr unter An CelticGold verkaufen.