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Österreich Goldmünzen kaufen – Wiener Philharmoniker, Dukat und Habsburger Erbe
Österreich ist das Land mit der reichsten und vielfältigsten Goldmünztradition im deutschen Sprachraum. Von den legendären Dukaten des Habsburgerreichs über den historischen Franz-Joseph-Dukaten bis zum modernen Wiener Philharmoniker – Österreichs Münzgeschichte umfasst über 600 Jahre präzise Goldprägung. Mit 40 verfügbaren Goldmünzen bei CelticGold ist Österreich das wichtigste europäische Land im Anlage-Münzsortiment.
Geschichte – Vom Habsburger Dukaten zum Wiener Philharmoniker
Der Dukaten – Goldeswährung Europas (14.–20. Jahrhundert)
Venedig prägte 1284 den ersten Dukaten (lat. ducatus: Herzogtum, da er im Auftrag des Dogen = Herzogs von Venedig geprägt wurde). Diese Goldmünze mit 3,494 g Feingold und 986,1/1.000 Feingehalt wurde zum beliebtesten Handelsmedium des Mittelmeerraums und Mitteleuropas. Als die Habsburger im 15. Jahrhundert die Kontrolle über Wien festigten, übernahmen sie den Dukaten als Hauptgoldmünze des Reiches.
Der österreichische Dukaten – geprägt von der Münze Wien seit dem 16. Jahrhundert – wurde in unzähligen Varianten unter jedem Habsburger Kaiser ausgegeben. Besonders die Franz-Joseph-Dukaten (Kaiser Franz Joseph I., regierte 1848–1916) mit 4 Dukaten und 8 Dukaten-Formaten sind heute begehrte Sammlerstücke. Die Münze Österreich prägt den 4-Dukaten-Barren bis heute als offizielle Neuprägung nach.
Maria Theresia Taler – Die ewige Handelsmünze
Der Maria Theresia Taler (geprägt ab 1741, Neuprägungen tragen stets das Datum 1780) ist die meistgeprägte Silbermünze der Geschichte – und auch in Goldfassungen als Sammlerstück erhältlich. Er war jahrhundertelang die Leitwährung des arabischen Raums und Ostafrikas.
Der Wiener Philharmoniker – Europas beliebteste Anlagemünze
1989 führte die Münze Österreich den Wiener Philharmoniker ein – benannt nach dem weltberühmten Orchester. Die Vorderseite zeigt die große Orgel des Wiener Musikvereins (Konzerthaus des Philharmonischen Orchesters), die Rückseite ein Ensemble aus Orchesterinstrumenten. In 999,9/1.000 Feingold geprägt und mit einem gesetzlichen Euro-Nennwert (100 Euro für 1 Unze) ausgestattet, wurde er rasch zur meistverkauften Goldmünze Europas und zur drittgrößten weltweit.
Was macht den Wiener Philharmoniker so besonders?
Die Kombination aus ikonischem Design, 999,9/1.000 Reinheit, Euro-Nennwert als gesetzlichem Zahlungsmittel und der weltweiten Bekanntheit durch das gleichnamige Orchester. Mehr: Wiener Philharmoniker Serie.
Was ist der Unterschied zwischen historischen und modernen Dukaten?
Historische Franz-Joseph-Dukaten sind originale Kurantmünzen des 19./20. Jahrhunderts mit möglichem Sammlerzuschlag. Die modernen Neuprägungen der Münze Österreich (4 Dukaten) sind offizielle, aktuelle Produkte zum nahezu reinen Goldwert.
Sind österreichische Goldmünzen mehrwertsteuerfrei?
Ja – sowohl der Philharmoniker (999,9/1.000) als auch historische Dukaten (986,1/1.000) erfüllen die Anforderungen an steuerfreies Anlagegold nach § 25c UStG.