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Russland Goldmünzen kaufen – Zarenreich, Tscherwonetz und russische Münzgeschichte
Russische Goldmünzen sind eine der faszinierendsten Nischen der europäischen Numismatik. Das Zarenreich war einer der bedeutendsten Goldproduzenten der Welt – die sibirischen Goldfelder lieferten seit dem 17. Jahrhundert enorme Mengen des Edelmetalls. Die bei CelticGold verfügbaren russischen Goldmünzen verbinden imperiale Geschichte mit solidem Anlagesubstanz.
Geschichte – Von Peter dem Großen bis zum Sowjet-Tscherwonetz
Zar Peter I. (der Große) reformierte das russische Münzsystem 1701 grundlegend und führte den Imperialrubel (Gold) als Hauptgoldmünze ein. Die erste standardisierte russische Goldmünze wurde auf seinen Befehl geprägt – ein Symbol der Modernisierung und Westorientierung Russlands.
Besonders begehrt sind die Goldmünzen der Romanov-Zaren des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: 5 Rubel und 10 Rubel (letztere auch als Tscherwonetz bekannt) unter Zar Nikolaus II. (1894–1917) waren die letzten großen Goldmünzen des kaiserlichen Russlands. Mit der Russischen Revolution 1917 endete die imperiale Goldprägung.
Die Sowjetunion prägte 1923 einen Tscherwonetz (10 Rubel Gold) – zunächst für den internationalen Handel. Diese Münzen wurden zwischen 1975 und 1982 als Neuprägungen aufgelegt, um Devisen zu generieren. Heute sind sie als Sammel- und Anlageprodukte international handelbar.
Was ist der Unterschied zwischen Zarenrubel und Sowjet-Tscherwonetz?
Beide enthalten ca. 7,74 g Feingold (900/1.000). Der Zarenrubel zeigt Nikolaus II., der Sowjet-Tscherwonetz das sowjetische Staatswappen. Sammlerwert variiert je nach Zustand und Jahrgang.
Sind russische Goldmünzen mehrwertsteuerfrei?
Ja – 900/1.000 Feingehalt erfüllt die Anforderungen nach § 25c UStG für mehrwertsteuerfreies Anlagegold.